Neue Studie: FuE-Potenziale im Wirtschaftssektor Ostdeutschlands (FuE-Daten 2005 bis 2008)
Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erarbeitet die EuroNorm GmbH periodisch eine wirtschaftswissenschaftliche Erhebung zum Thema „Wachstumsdynamik und strukturelle Veränderungen der FuE-Potenziale im Wirtschaftssektor Ostdeutschlands und der neuen Bundesländer - FuE-Daten 2005 bis 2008“. Berlin nimmt aufgrund der starken FuE-Potenziale im Westteil der Stadt eine Sonderstellung innerhalb Ostdeutschlands ein. Dieser Tatsache Rechnung tragend wird in der Analyse zwischen Ostdeutschland (inkl. Berlin als Ganzes) und den neuen Bundesländern (Berlin-Ost, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) unterschieden.
Die aktuelle Erhebung im Jahr 2009 mit FuE-Daten für die Jahre 2005 bis 2008 reflektiert zeitlich den Beginn der Wirtschaftskrise und somit erst ansatzweise die Wirkungen des Konjunktureinbruchs. Zum Jahresende 2008 kann das FuE-Potenzial der ostdeutschen Wirtschaft noch als stabil bezeichnet werden.
Je 1.000 Erwerbstätige waren 2008 in Ostdeutschland 4,7 FuE-Beschäftigte, in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) 3,8 FuE-Beschäftigte und in Deutschland (2007) 7,9 FuE-Beschäftigte in FuE betreibenden Unternehmen tätig. Gegenüber dem Vorjahr ist der Bestand des FuE-Personals 2008 geringfügig gesunken – in Ostdeutschland um 0,1 Prozent und um 0,4 Prozent in den neuen Ländern (inkl. Berlin-Ost).
Am FuE-Aufwand der deutschen Wirtschaft hat Ostdeutschland mit 4,5 Mrd. Euro einen Anteil von 8,4 Prozent. Auf die nBl (inkl. Berlin-Ost) entfallen dabei lediglich 2,3 Mrd. Euro (4,3 Prozent). Gegenüber 2007 ist der FuE-Aufwand der ostdeutschen Wirtschaft mit einem Plus von 1 Prozent weiter gewachsen. Dagegen wurde mit einem leichten Verlust von 0,2 Prozent der in den neuen Bundesländern seit 2003 anhaltende Aufwuchs der FuE-Aufwendungen 2008 unterbrochen.
Rund 80 Prozent der kontinuierlich FuE betreibenden Unternehmen in den neuen Bundesländern werden durch öffentliche Förderung ihrer FuE-Arbeiten unterstützt. 94 Prozent davon sind KMU. Die Förderquote bezogen auf den FuE-Aufwand lag 2008 für FuE betreibende Unternehmen insgesamt bei durchschnittlich 23 Prozent (KMU bei 35 Prozent).
Hier zur Studie und zur Kurzfassung
Die aktuelle Erhebung im Jahr 2009 mit FuE-Daten für die Jahre 2005 bis 2008 reflektiert zeitlich den Beginn der Wirtschaftskrise und somit erst ansatzweise die Wirkungen des Konjunktureinbruchs. Zum Jahresende 2008 kann das FuE-Potenzial der ostdeutschen Wirtschaft noch als stabil bezeichnet werden.
Je 1.000 Erwerbstätige waren 2008 in Ostdeutschland 4,7 FuE-Beschäftigte, in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) 3,8 FuE-Beschäftigte und in Deutschland (2007) 7,9 FuE-Beschäftigte in FuE betreibenden Unternehmen tätig. Gegenüber dem Vorjahr ist der Bestand des FuE-Personals 2008 geringfügig gesunken – in Ostdeutschland um 0,1 Prozent und um 0,4 Prozent in den neuen Ländern (inkl. Berlin-Ost).
Am FuE-Aufwand der deutschen Wirtschaft hat Ostdeutschland mit 4,5 Mrd. Euro einen Anteil von 8,4 Prozent. Auf die nBl (inkl. Berlin-Ost) entfallen dabei lediglich 2,3 Mrd. Euro (4,3 Prozent). Gegenüber 2007 ist der FuE-Aufwand der ostdeutschen Wirtschaft mit einem Plus von 1 Prozent weiter gewachsen. Dagegen wurde mit einem leichten Verlust von 0,2 Prozent der in den neuen Bundesländern seit 2003 anhaltende Aufwuchs der FuE-Aufwendungen 2008 unterbrochen.
Rund 80 Prozent der kontinuierlich FuE betreibenden Unternehmen in den neuen Bundesländern werden durch öffentliche Förderung ihrer FuE-Arbeiten unterstützt. 94 Prozent davon sind KMU. Die Förderquote bezogen auf den FuE-Aufwand lag 2008 für FuE betreibende Unternehmen insgesamt bei durchschnittlich 23 Prozent (KMU bei 35 Prozent).
Hier zur Studie und zur Kurzfassung
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